Hello, it’s me

Am 15.05.2016 war es endlich soweit. Nach Jahren des Wartens hatte ich endlich die Möglichkeit, meine absolute Lieblingskünstlerin ADELE live zu erleben. Um ehrlich zu sein war da auch eine große Portion Glück im Spiel, da die Karten im Vorverkauf bereits nach einer Stunde restlos ausverkauft waren.

Nun saß ich da also, in der voll besetzten Lanxess Arena in Köln, zusammen mit weiteren 19.000 „Daydreamern“ (so nennen sich die treuesten Adele Fans) und starrte gespannt auf die riesige Bünenleinwand auf der nur Adeles verschlossene Augen zu sehen waren. Als plötzlich ein hallendes „HELLO“ durch die Arena schallte und sich die Augen öffneten, ging es endlich los.

Adele fuhr aus dem Boden der Mittelbühne empor und begann ihren Welthit „Hello“ zu singen, alle kreischten und jubelten wie verrückt (man hätte tatsächlich meinen können Justin Bieber wäre anwesend). Viele von Euch werden sich jetzt vermutlich fragen, was man denn eigentlich auf einem Adele Konzert macht? Zusammen rumstehen und weinen? Nein, definitiv nicht! Adele schaffte es, in eine mit tausenden Menschen gefüllte Halle, eine private und intime Wohnzimmeratmosphäre zu zaubern. Es fühlte sich wirklich so an, als wäre man abends zum Schnacken auf ein Gläschen Sekt bei ihr eingeladen gewesen (auf dem Ticketumschlag stand schon: „Welcome to your evening with Adele“). Mit ihrem gewaltigen Stimmumfang gibt sie Hits wie „Rumour Has It“ , „Water Under The Bridge“ , „Set Fire To The Rain“ und viele mehr zum Besten und  zieht damit die Menge in ihren Bann. Ich glaube es ist ihre natürliche, unverfälschte Art und ihr bodenständiges Wesen, dass die Leute so sehr an ihr lieben (neben der einzigartigen Stimme natürlich!). Adele ist eine der wenigen Künstlerinnen, die live sogar besser klingt als auf CD. Zwischen den Liedern legt Adele immer wieder sehr amüsante Redepausen ein, in denen sie aus ihrem Leben erzählt (wir haben uns prächtig amüsiert, besonders wegen ihrer speziellen, lauten Lache und weil sie gerne Schimpfwörter benutzt).

Das Beste kam dann bekanntlich zum Schluss, als bei „Rolling In The Deep“ ein riesiger Konfettiregen über der Arena niederging. Auf den Konfettis standen Dinge wie „Thanks for coming to my show“ oder einfach nur Ausschnitte ihrer Liedtexte.

Alles in Allem war es ein wunderschöner und unvergesslicher Abend, der leider viel zu schnell vorüber ging (obwohl das Konzert 2 Stunden gedauert hat, was heutzutage für Weltstars schon relativ lange ist).

Natürlich möchte ich euch folgendes Bildmaterial nicht vorenthalten! (einfach weiter runter scrollen)

Euer Marius

English:

Hello, it’s me…

On May 15, I finally got the chance to see my beloved favourite singer ADELE live in Cologne. I was so lucky to get tickets as they were sold out within one hour after being bookable. I’ve been waiting so so long for this!

So I was sitting in Cologne’s huuuge Lanxess Arena with 19.000 other „Daydreamers“ (that’s how Adele fans are called) and waiting for her to come while staring on the big screen on the main stage (you could see Adele’s closed eyes on it). The concert finally began as her eyes opened and she started singing “Hello”. Everybody freaked out and started screaming, so basically I had the feeling that Justin Bieber came on stage.

Probably many of you are going to ask themselves what to do on a Adele concert?! Standing close together and crying? No, definitely not! Adele managed it to make an arena filled with thousands of people feel like a homey, intimate and very personal venue. It just felt like being invited to her home and having a good evening, chatting a bit and drinking some good wine (many people even danced to a few of her songs!). With her unique and powerful voice, she sang songs like “Rumour Has It” , “Water Under The Bridge” , “Set Fire To The Rain” and many more. I think people love her because of her genuine, natural type and her down-to-earth nature (besides the fantastic voice of course!). There are very few singers who sound live even better than on their record – Adele is one of them. Among her songs, she paused several times to have a chat with the audience talking about her life (which was sooo funny as she is so mouthy and loves swearing). She saved the best for last: during her final song “Rolling In The Deep”, confetti started pouring from the ceiling and soon the whole arena was covered in little paper scraps containing parts of the lyrics of her songs.

All in all it was a wonderful and unforgettable concert that sadly whizzed by so fast (although she played two hours, which is quite long for a international star these days!).

Of course I want to show you some pictures below!

Yours, Marius